Erstellung von E-Portfolios E-Portfolios werden nach den Bedürfnissen des Unternehmens und der MitarbeiterInnen erstellt. Sie können Vorbildern, wie dem Europäischen Lebenslauf folgen. Vorbilder und Vorlagen sollten aber in jedem Fall kritisch hinterfragt werden, um „blinde Flecken“ in der eigenen Betrachtung zu verhindern.
- Wenn bereits das strukturierte Mitarbeiter-Gespräch im Unternehmen eingeführt ist, so kann der Gesprächsleitfaden die Grundlage für das E-Portfolio sein.
- Erweitert sollte dieser Leitfaden um die Themen informelle und außerschulische bzw. außeruniversitäre Aus- und Weiterbildungen werden, falls dies noch kein Thema ist.
- Weiters können „private“ skills (Fähigkeiten und Kompetenzen, Hobbys) und Talente bzw. Interessen mit aufgenommen werden.
Empfehlenswert ist der permanente Zugang des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin zu seinem E-Portfolio im Intranet oder zum Firmenserver, der selbstverständlich gesichert erfolgen muss. Dann kann der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin von sich aus das Dokument ergänzen, vervollständigen und laufend aktuell halten.
Es können auch „gesperrte“ Bereiche eingerichtet werden, zu denen ausschließlich der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin Zugang hat und deren Inhalte nur mit ausdrücklicher Genehmigung freigegeben werden. Damit wird das Dokument persönlich und Teil eines lebensbegleitenden Archiv-Systems, das die persönliche Bildungsbiografie plastisch repräsentiert.
Im Background wird durch das Content-Management-System die vollständige Nutzung der Informationen für die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen wie Bildungsplanung, MA-Entwicklung, strategische Prozesse usw. ermöglicht.
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